4 Tage in New York City

Die erste Station unserer Rundreise war der Big Apple - New York City! Wir haben vier Nächte in einer kleinen Wohnung in der Nähe vom Times Square gewohnt, die wir über Airbnb gefunden hatten. Vom JFK Flughafen gings mit dem Bus direkt nach Manhattan - die Haltestelle war nur zwei Blocks von der Wohnung entfernt und unserer Gastgeber holte uns direkt am Bus ab und brachte uns zur Wohnung. Von dort aus haben wir dann unsere erste kleine Tour durch Manhattan gestartet - vom Times Square in Richtung Central Park und dann wieder zurück. An diesem ersten Tag haben wir bereits bemerkt, wie weitläufig diese Stadt ist - wir hatten bis wir abends in der Wohnung angekommen waren bereits 15 km zurückgelegt.

Den nächsten Tag haben wir früh begonnen, da wir immer noch nicht komplett im der neuen Zeitzone angekommen waren. Gefrühstückt haben wir im Westway Diner um die Ecke und dann ging es los in Richtung Downtown. Diesmal mit der UBahn, da wir den Rückweg dann zu Fuß zurücklegen wollten. Unser erster Stop war die Staten Island Ferry, mit der man nicht nur kostenlos nach Staten Island fahren kann, sondern auch einen tollen Blick auf die Skyline von Manhattan und die Freiheitsstatue, sowie Ellis Island hat - wer also nicht unbedingt auf Liberty Island muss, die Freiheitsstatue aber trotzdem mal sehen mag und das nicht nur vom Festland aus, für den ist eine Fahrt mit der Staten Island Ferry auf jeden Fall empfehlenswert! Für einen guten Blick am Besten rechts vorne auf einem der oberen Decks einen Platz suchen. Da könnt Ihr dann auf der Hinfahrt die Skyline von Manhattan, Ellis Island und Liberty Island und auf der Rückfahrt noch einmal die Skyline super sehen.

 

Wir haben, auf Staten Island angekommen, dann nicht gleich wieder die nächste Fähre zurück genommen, sondern sind ein kleines Stück entlang der Uferpromenade bis zum September 11th Memorial gelaufen. Dieses Denkmal sieht aus wie zwei große Briefumschläge, die oben leicht nach außen gebogen sind, sodass sie, wenn man frontal darauf schaut, aussehen wie Flügel. Wenn man von etwas weiter weg auf die beiden Umschläge schaut, so sieht man in der Mitte genau die Stelle in der Skyline von Manhattan, an der die beiden Türme standen. Da wir am 13. September dort waren, war das Denkmal noch mit vielen Blumen und Gestecken geschmückt.

Wieder zurück in Manhattan haben wir einen kleinen Spaziergang durch den Battery Park und dort auch eine kurze Pause zur Orientierung gemacht. Danach ging es in Richtung Wall Street weiter - der Charging Bull durfte auf unserer New York Tour natürlich nicht fehlen! Nach diesem kleinen Abstecher in die New Yorker Finanzwelt lenkten wir unsere Schritte in Richtung Ground Zero. Die Ausmaße dieser Gedenkstätte fand ich einfach imposant - als ich das letzte Mal in New York gewesen bin, war an dieser Stelle lediglich eine große Baustelle und was nun daraus geworden ist, kann ich nur als beeindruckend bezeichnen. Auf der anderes Seite des Geländes steht das One World Trade Center, in dessen 102. Stockwerk sich das One World Observatory befindet, von wo man einen tollen Panoramablick über die Stadt hat. Allein schon mit der Aufzugfahrt war ich gefesselt - man erlebt die Entwicklung von New York im Zeitraffer animiert auf allen vier Wänden des Aufzugs. 

Abends ging es dann zur Brooklyn Bridge, von der aus wir erneut einen unglaublich tollen Blick auf die Stadt hatten. Die Gelegenheit war echt super, um mal ein bisschen mit Belichtungszeiten zu experimentieren - ich finde, die Ergebnisse können sich sehen lassen 😊 Danach ging es zu Shake Shack zum Abendessen. Absolut empfehlenswert, wenn Ihr mal die Möglichkeit habt, dorthin zu gehen, dann müsst ihr auf jeden Fall die Pommes mit Käsedip probieren. Hört sich zwar etwas komisch an, aber schmeckt superlecker! 

 

Zum Verdauen sind wir dann noch ein bisschen im Brooklyn Bridge Park spazieren gegangen und dann mit der UBahn wieder zurück zum Times Square gefahren.

Was bei einem Besuch in New York natürlich nicht fehlen darf, ist ein Abstecher zur High Line.. Diese ehemalige Güterzugstraße, die zu Teilen als Park umgestaltet wurde liegt im Westen von Manhattan und ist ein wunderbarer grüner Fleck inmitten der vielen Hochhäuser. Auf den über 2 km kann man so wunderbar die Zeit vergessen, weshalb wir auch den kompletten Vormittag dort verbracht haben. Mittags waren wir am Times Square, um Karten für ein Broadwaymusical zu kaufen. Direkt auf der Rückseite der großen Treppe gibt es immer günstige Tickets für Vorstellungen, die in Kürze beginnen. Wir haben schließlich On Your Feet!, ein Musical über die Geschichte von Emilio und Gloria Estefan, besucht. 

 

Nach den großartigen Musical sind wir in die m&m's world gegangen, um unseren ersten Penny auf dieser Reise zu prägen. Unser Besuch dort hat sich dann ein bisschen verlängert, da ein heftiger Regen begonnen hatte. Nach einigen Minuten haben wir uns dann entschieden, nicht darauf u warten, bis der Regen aufhört und sind zu unserer Wohnung zurückgerannt - nur die zwei Blocks, die wir laufen mussten, haben uns schon total durchnässt. Abends ging's dann italienisch bei Mama Mia lecker essen.

Den letzten Tag haben wir uns für etwas Kultur aufgehoben - Vormittags sind wir gemütlich durch Chinatown, Little Italy und SOHO geschlendert, und danach zur Grand Central Station gefahren. Dieses alte Gebäude hat seinen eigenen Charme und den Markt, der sich in einem Flügel befindet, sollte man auf keinen Fall verpassen. Wir haben uns dort ein paar Leckereien geholt, die wir dann gemütlich bei einem kleinen Picknick im Bryant Park verspeist haben. Im Anschluss ging es dann noch ins MoMa, wo wir den Rest des Tages verbracht haben. 

 

Am nächsten Tag ging es dann früh morgens mit dem Bus nach Washington D.C. Von dieser Etappe unseres Urlaubs werde ich im nächsten Teil meines Reisetagebuchs berichten. 

 

Zusammenfassend kann ich aber sagen, dass diese vier Tage viel zu wenig waren, um alles zu sehen, aber wir konnten uns einen kleinen Eindruck verschaffen und werden auf jeden Fall wieder kommen 😊 🛩 Ich kann Euch auf jeden Fall empfehlen, nicht nur mit der UBahn durch Manhattan zu fahren, sondern euch die Zeit zu nehmen, um die Stadt zu Fuß zu erkunden - man bekommt viel mehr mit und entdeckt zudem das ein oder andere Sehenswerte.

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